Margot Napierala:
„Frauen in der Müllabfuhr: Das ist einfach zeitgemäß.“

Die Rolle von Frauen in der Arbeitswelt liegt Margot Napierala am Herzen. Als Gleichstellungsbeauftragte bei aha kümmert sie sich um personelle, organisatorische oder soziale Angelegenheiten, wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

„Frauen arbeiten hier bereits in sehr vielen Bereichen. Als Fahrerinnen, Mechatronikerinnen, auf den Wertstoffhöfen oder bei der Straßenreinigung“. Frauen sollen zukünftig auch auf den Müllfahrzeugen von aha mit ran. Für Margot Napierala gibt es keine Anzeichen, dass Frauen das nicht packen könnten. Normale körperliche Fitness, Ausdauer, Lust an Bewegung und am Draußensein gehören beim Job auf den Fahrzeugen natürlich dazu. Aber das gilt auch für die Männer. Ihr Fazit:

„Der Beruf ist nicht zu schwer für Frauen.“

Auf weitere wesentliche Vorteile weist die Gleichstellungsbeauftrage hin: „In gemischten Teams verbessert sich das Arbeitsklima spürbar. Wir haben da bereits sehr gute Erfahrungen bei der Straßenreinigung gemacht.“ Mehr noch: Auch die Unfallquote wird langfristig gesenkt, die Arbeitssicherheit steigt. Margot Napierala weiß, wovon sie spricht – sie ist schon selbst auf den Fahrzeugen mitgefahren.

Nach Napieralas Einschätzung befinden wir uns sowieso mitten in einem Wandel der Arbeitswelt. Es gibt immer weniger Berufe, die ausschließlich von Frauen oder Männern ergriffen werden. Das ist bei aha schon seit Längerem zu spüren. Mit der Müllabfuhr fällt jetzt „die letzte Hochburg“ der Männer.

Die Arbeit bei aha ist attraktiv für Frauen. Denn zum einen ist „Müll salonfähig geworden“. Zum anderen ist der Bedarf an Arbeitskräften ausschließlich durch Männer nicht mehr zu decken.

Als Arbeitgeber bietet aha so einiges: Die Arbeit wird gut entlohnt, Überstunden wahlweise bezahlt oder ausgeglichen, das Arbeitsklima ist gut, die Kollegialität sehr hoch, die sozialen Leistungen können sich sehen lassen. Kein Wunder also, dass nur wenige Kolleginnen und Kollegen aha wieder verlassen.

Zudem sind die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bestens. Margot Napierala weiß das aus eigener Erfahrung. Denn eigentlich ist sie Realschullehrerin, hat sich aber zur Umweltreferentin ausbilden lassen. Sie selbst sieht sich als gutes Beispiel für die große Flexibilität bei aha: „Die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bei aha sind bestens – selbstverständlich auch für Quereinsteigerinnen wie mich.“